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THE OPEN - SWING DANCE CHAMPIONSHIPS

Aktualisiert: 4. Okt. 2023

Wissenswertes rund um das prestige-trächtigste West Coast Swing-Event des Jahres

Der wohl bekannteste und gefragteste Auftritt zwischen den beiden riesigen Trophäen

Für uns ging es 2022 das erste Mal zu den Open. Wir wussten nicht wirklich was uns erwarten würde.

Dieses Jahr haben wir von vielen anderen WCS-Verrückten gehört, dass sie auch zum 1. Mal zu den Open reisen.

Warum also nicht einfach unsere Erfahrungen weitergeben?


Wir hoffen, dass unsere Tipps euch helfen, euch gut auf das Event vorzubereiten und vor Ort eine tolle Zeit zu haben.




Der Ablauf - was, wann und warum?


2022 war Donnerstags kein Programm, da auch "nur" WCS Competitions stattgefunden haben. Das sieht nun (2023) anders aus, da viele weitere Swingtänze zurück sind. Deshalb: checkt den Zeitplan! Grundsätzlich sind die Open eher ein Event zum Zuschauen - es sei denn man tanzt auch noch eine Routine. Es gibt auch Social Dancing, das steht aber nicht unbedingt im Fokus ;-).


Die Dresscodes - was an welchem Abend?


An 3 Abenden wird darum gebeten, sich dem Event entsprechend zu kleiden.

Red Carpet Selfie

Freitag und Samstag ist "Formal Attire Preferred". Hier wünscht man sich, dass alle sich schick machen - die große Abendgarderobe ist aber nicht nötig.

Carsten hat einfach an jedem Abend einen Anzug mit Krawatte getragen.

Bianca hat Freitag Abend auf das kleine Schwarze zurückgegriffen und Samstag Abend war es ein schicker Jumpsuit mit Blazer.


Freitag Abend finden die Open Ceremonies mit dem "March of the Flags" statt. Uns hat es echt stolz gemacht mit der deutschen Fahne auf diesen Tanzboden zu treten. Verpasst das nicht! Und stimmt vorher ab, wer die Fahne trägt ;-)


Sonntag ist dann der schickste Abend. Dresscode: Black Tie.

Den Smoking müsst ihr aber nicht unbedingt anziehen. Ein schicker Anzug und ein langes Abendkleid sind völlig in Ordnung.


Tipp: Erinnerungsfoto auf dem Red Carpet machen.

Der Ballsaal - oder auch der Nordpol ;-)


Achtung: es ist kalt im Ballsaal!!!

Bei ca. 16-18 Grad wird es schnell ungemütlich. Vor allem, da man sich beim Anschauen der Routines stundenlang nicht viel bewegt.

In den Divisions Classic und Showcase war es etwas wärmer, weil da dann die meisten Zuschauer im Saal waren.

Wenn ihr eine Sitzplatzreservierung habt, gilt diese nur bis Sonntag, aber für den Sonntag selbst dann nicht mehr.


Tipp: Nehmt euch warme Sachen mit, z.B. Jacken, Decke, o.ä.. Die meiste Abendkleidung ist leider nicht so dafür geeignet, dass man warm bleibt. Achtung auch bei offenen Schuhen.


Hack: Unter dem Abendkleid fällt eine Sport-Leggings nicht auf!

Für den Durst zwischendurch gibt es Spender mit Leitungswasser, allerdings typisch amerikanisch mit starkem Chlor-Geschmack. Wir haben deshalb Wasser im Supermarkt im Kanister gekauft und Flaschen zum auffüllen mitgenommen.


Die Competitions - was ist anders?


Das Wichtigste vorab: Die Prelims & Semis finden Freitags statt, die Finals erst Samstag!

Beim Event-Check-In bekommt ihr eure Startnummer. Diese stimmte aber nicht mit der Nummer im Scoring-System überein. Das wird erst beim Comp-Check-In geändert.

Deshalb gibt es auch keine Marshalling-Listen - waaaas?!?!?!

Keine Sorge, irgendwie funktioniert es trotzdem ;-)

Beim Marshalling selber warten alle im selben Raum. Es dauert, es ist warm, es ist stickig. Cool ist, dass man schnell ins quatschen kommt und so die Zeit gut umgeht.


Das Hotel


Das Event-Hotel ist ein etwas in die Jahre gekommenes Kongress-Hotel direkt am Flughafen Burbank.

In unserem Zimmer gab es kaum Steckdosen - eine Mehrfachsteckdose kann nicht schaden.

Frische Luft bekommt ihr nur über die Klimaanlage ins Zimmer.

Föhn und Dampfglätter haben nicht funktioniert. Sie brauchen mehr Power als dort aus der Steckdose kommt.

Im Nachhinein haben wir den Tipp bekommen, die Fernseher-Steckdose auszuprobieren. Das konnten wir aber noch nicht testen.

Es gibt auch 2 Pools, an denen man schön entspannen kann und einen gut ausgestatteten Fitnessraum.


Essen & Trinken


Das Hotel verfügt über 2 Restaurants.


An Thanksgiving haben wir im Hauptrestaurant ein sehr leckeres, typisches Menü gegessen. Vor allem die Kürbissuppe war fantastisch!

Frühstücken konnte man dort auch ganz gut und es sind sehr große Portionen.

Thanksgiving Dinner im Hotel-Restaurant

Das Außenrestaurant war unser Lieblingsplatz.

Ende November draußen zu essen ist einfach schön. Allerdings kühlt es abends sehr schnell ab. Das Essen war dort sehr lecker und recht gesund ;-)


Fußläufig vom Hotel erreichbar waren noch die typischen Fast Food-Ketten: McDonald's, Del Taco, Denny's, Panda Express und Fish Dish.

Zu einem kleinen 7-Eleven-Supermarkt läuft man 20 Minuten.


Es ist hilfreich ein Auto zu haben, um zu den größeren Supermärkten und anderen Restaurants fahren zu können.


Sightseeing - clever planen


In Los Angeles ist einfach so viel Verkehr, dass man sich gut überlegen sollte, wann man sich was anschauen möchte.

Wir haben uns während der Open auf die Stadtteile West Hollywood, Fairfax und Beverly Hills konzentriert, weil wir nicht nur im Stau stehen wollten.

Wenn man früh losfährt kann man natürlich auch zum Strand fahren. Hier sind besonders schön Santa Monica und Hermosa Beach.

An Thanksgiving hat wirklich alles zu - die Stadt ist wie ausgestorben.

Tipp: Griffith Park Observatory bei Sonnenuntergang für den Rundblick über L.A.

Aber Achtung: Das ist definitiv kein Geheimtipp. Wir haben es so gerade rechtzeitig geschafft, weil es auf den Berg hinauf nur im Stop & Go ging.

Man kann auch weiter unten am Hang kostenlos parken und hoch wandern. Wir haben oben für 15$ für 2 Std. geparkt. Fahrt früh genug los!

Griffith Observatory bei Sonnenuntergang

Der Koffer - was muss mit?


Draußen sommerliche Temperaturen mit 26 Grad, drinnen kalt.

Morgens und abends frisch, mittags in Badesachen am Pool.

Layering ist angesagt...

Investiert lieber mehr Zeit in das Kofferpacken und fangt früh genug an ;-)


Hier noch ein paar Essentials:

Packliste:

Steckdosen-Adapter

Sonnencreme

Badeschlappen

Badesachen

Mütze & Schal

Fleecejacke

Taschentücher

Reiseapotheke


Schon aufgeregt?


Mit Recht! Die Open live zu erleben ist etwas ganz Besonderes!

Die Stimmung im Ballsaal während Classic und Showcase ist Gänsehaut pur.

Es ist ein Event der ganz anderen Art.

Für uns haben wir gesagt: die Open sind zum Zuschauen, bei TAP geht es ums Tanzen...

Genießt es!


 

Wenn ihr selbst schon bei den Open wart und weitere Tipps habt oder es noch offene Fragen gibt, freuen wir uns über eure Kommentare.


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